Oberster Gerichtshof gibt die Richtung in Österreich vor

Oberster Gerichtshof gibt Richtung vor

Der oberste Gerichtshof und die Finanzmarktaufsicht (FMA) in Österreich (BaFin in Deutschland) geben die künftigen Voraussetzungen für die Crowdfunding Branche bekannt. Und zwar gleich mit einem Urteil, gefällt am Oberlandesgericht Graz. „Nachrangdarlehen sind Prospekt-pflichtig“! Ab sofort verlangt die FMA grundsätzlich ein Prospekt. Ausgenommen davon sind Nachrangdarlehen mit einem Emissionsvolumen unter 5 Millionen Euro, für welches ein vereinfachter Prospekt erstellt werden muss und für Emissionen unter 1,5 Millionen genügt die Veröffentlichung von Informationsdokumenten, wie im Alternativfinanzierungsgesetz (AltFG) vorgeschrieben sind. Diese Regelung betrifft somit nur Projekte welche mehr als 1,5 Millionen resp. mehr als 5,0 Millionen Euro auf ihrer Internetplattform einsammeln. Die Mehrzahl der auf den verschiedenen Crowdfunding Plattformen ausgeschriebenen Projekte liegen unterhalb dieser Grenzen und sind somit von der Prospektpflicht befreit.

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